Meisterausbildung

Der Meisterbrief ist ein Gütesiegel, um das uns viele im Ausland beneiden. Er steht für die fachliche Qualifikation und Führungskompetenz und schafft neue Perspektiven für "den Weg nach oben". Auch die Betonfertigteilbranche und das Betonsteinhandwerk bietet diese Aufstiegsfortbildung an.

Meister:in der Betonsteinindustrie; Betonstein- und Terrazzoherstellermeister:in


Seit 1942 bildet die Bundesfachschule für Betonwerker der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm Meister:innen der Betonsteinindustrie sowie Betonstein- und Terrazzoherstellermeister:innen aus. Sie steuern und überwachen Arbeistprozesse in der Herstellung von Betonfertigteilen und anderen Betonererzeugnissen und stellen die Qualität der Produkte sicher. Neben ihren kaufmännischen Arbeiten sind sie auch für die Personalführung und -entwicklung zuständig.

 

Der Kurs erfolgt in Vollzeit und umfasst effektiv rund 39 Wochen vor Ort. Dabei wird sowohl auf die aktuelle Entwicklungen im Bereich der industriellen Fertigung von Betonfertigteilen als auch bei der Herstellung von traditionellen Werksteinprodukten sowie klassischen Terrazzo eingegangen. Durch die vielen inhaltlichen Überschneidungen können so mit relativ geringem Aufwand beide Meistertitel erworben werden.

 

Weitere Informationen unter meisterschule-ulm.de.

Industriemeister:in Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik

Seit 2018 gibt es die Fortbildung Industriemeister:innen für Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik. Sie sind die Schnittstelle zwischen Planung und Fertigung, wirken als Mittler zwischen Arbeitern und Management. Mit ihrem erlernten Fachwissen überwachen sie als Spezialisten verschiedene Produktionsabläufe im Betrieb, entscheiden über den Einsatz von Betriebs- und Produktionsmitteln und sorgen für die Einhaltung der Qualitäts- und Quantitätsvorgaben. Sie planen Arbeitsabläufe und haben dabei die Kostenentwicklung bestens im Blick. Mit der Aushändigung des Ausbildereignungsscheins (AdA-Schein) übernehmen sie zudem eine wichtige Rolle innerhalb der betrieblichen Personalentwicklung.

 

Angeboten wird die Fortbildung von den Eckert-Schulen, eine der größten privaten Bildungseinrichtungen Deutschlands. Der Basislehrgang (BQ-Teil) kann deutschlandweit an einem der rund 50 Standorte in Vollzeit, Teilzeit oder Fernlehre absolviert werden – anschließend geht es für die handlungsspezifische Qualifikation (HQ-Teil) für rund 6 Monate in Vollzeit nach Regensburg. Sie beinhaltet auch den branchenspezifischen Part, der die Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen und die Herstellung von Transportbeton, vorgefertigte Betonerzeugnisse und Asphalt umfasst. Der Kurs dauert in Vollzeit rund neun Monate. Appartements, Mensa und Freizeitmöglichkeiten auf dem Campus in Regenstauf sorgen für eine bequeme Unterbringung und die passende Lernumgebung.

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Weitere Informationen zu diesem Kurs finden Sie hier.