Internationale Nachwuchskräfte gewinnen, ausbilden und integrieren
Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftebedarf spürbar: Weniger Schulabgänger, steigender Ersatzbedarf und ein wachsender Wettbewerb um geeignete Auszubildende stellen Betriebe vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen internationale Nachwuchskräfte und zugewanderte junge Menschen große Chancen für eine nachhaltige Sicherung des Ausbildungs- und Fachkräftebedarfs.
Der Online-Infotag Ausbildung am 10. Juni 2026 zeigt, wie Unternehmen diesen Wandel aktiv gestalten können. Expertinnen und Experten informieren kompakt und praxisnah über
rechtliche Rahmenbedingungen, erfolgreiche Rekrutierungswege im In- und Ausland sowie wirksame Unterstützungsangebote während der Ausbildung.
Praxisberichte aus Betrieben und Berufsschulen geben Einblicke, wie Ausbildung mit internationalen Auszubildenden gelingt – von der Gewinnung bis zur erfolgreichen Integration.
Programm
Praxiswissen für Unternehmen:
Internationale Azubis rechtssicher und erfolgreich integrieren
Zalla Mohamand, Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge
Fachkräftemangel begegnen mit ViTa Bau + Handwerk
Marten Winter, Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e. V.
Skills Partnerships - Junge Talente für den Bau
Heinz G. Rittmann, Bauverbände NRW e. V
Vom Start bis zur Integration: Erfahrungen aus dem Unternehmen
Michael Erhardt, Hemmerlein Ingenieurbau GmbH
Zwischen Sprache, Kultur und Ausbildung – Ein Berufsschulbericht
Steffen Klink & Jurij Straub, Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Ulm
Christian Weiß, Staatliche Berufsschule I Bayreuth
Anmeldung hier
Alle zwei Jahre veranstaltet das Berufsförderungswerk für die Beton- und Fertigteilhersteller mit dem Verein der ehemaligen Ulmer Meisterschüler eine Studienreise ins Ausland. Die Veranstaltung dient dem fachlichen Austausch und der internationalen Vernetzung innerhalb der Branche. Vom 10. bis 13. Mai 2026 ging es dieses Mal nach Österreich.
Die heimische Betonfertigteilindustrie überzeugte durch innovative mittelständische Strukturen sowie eine hohe technologische Kompetenz. Auf die Teilnehmenden wartete ein vielseitiges Fachprogramm mit Werksbesichtigungen bei führenden Unternehmen des Landes. Ausgangspunkt der Reise war die Hauptstadt und Kulturmetropole Wien, von wo aus gemeinsam mit dem Bus nachfolgenden Werke besucht wurden:
FRANZ OBERNDORFER GmbH & Co KG, Herzogenburg
Josef LEHNER GmbH, Amstetten
MABA Fertigteilindustrie GmbH, Gerasdorf
Mischek Systembau GmbH, Gerasdorf
OBERNDORFER Hybrid Systems GmbH, Gars am Kamp
Die Teilnehmenden erhielten exklusive Einblicke in die Produktion von hochwertigen Betonbauteilen. Das Produktspektrum reichte von Decken, Wänden, Treppen, Balkonplatten und intelligenten Betonfertigteilen mit integrierten Systemkomponenten für den Wohnungsbau über vorgespannte Hohldielen und -wänden sowie konstruktiven Fertigteilen für den Industriebau bis hin zu Fahrzeugrückhaltesystemen.
Den Blick über den "Beton-Tellerrand" bot die Führung durch die Produktion und das Forum der Doka Österreich GmbH in Amstetten. Die Doka Gruppe ist ein weltweitführender Hersteller moderner Systemschalungstechnik.
Neben dem fachlichen Input stand ein abwechslungsreiches Begleitprogramm, u. a. mit einem Stadtrundgang durch die historische Innenstadt sowie einer Weinführung auf der Agenda, dabei kam auch das persönliche Gespräch und Netzwerken nicht zu kurz.
Wie sieht der nächste Karriereschritt nach der Ausbildung im Beruf „Betonfertigteilbauer:in“ aus? Dieser Frage
gingen ausgewählte Auszubildende des Berufsschulzentrums Eilenburg gemeinsam mit ihrem Lehrer bei
einem Besuch der Bundesfachschule für Betonwerker an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm nach.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmern intensive Einblicke in die Fortbildungen „Meister:in der Betonsteinindustrie“
sowie „Werkstein- und Terrazzoherstellermeister:in“. Ermöglicht wurde der Besuch durch die Unterstützung
des Fördervereins der Bundesfachschule für Betonwerker, des Berufsförderungswerks für die Beton- und Fertigteilhersteller (BBF) sowie des Fachverbands Beton- und Fertigteilwerke Sachsen/
Thüringen .
Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die theoretischen und praktischen Inhalte der Fortbildung, sondern auch
der persönliche Austausch mit Lehrkräften und den aktuellen Meisterschülern. Bei einer ausführlichen Besichtigung der Schule und der modern ausgestatteten Werkstätten konnten die Gäste erleben,
unter welchen Bedingungen die Meisterausbildung in Ulm stattfindet. Besonders die enge Verzahnung von Theorie und Werkstatt überzeugte die Teilnehmer. „Uns war wichtig zu zeigen, dass die
Meisterausbildung weit mehr ist als eine fachliche Vertiefung – sie ist ein echter Karrieresprung und öffnet viele Türen in der Branche“, erklärte Steffen Klink, Leiter der Bundesfachschule und
Geschäftsführer des Fördervereins der Bundesfachschule. Die Auszubildenden aus Eilenburg zeigten sich beeindruckt: „Die Meisterschule hat mir sehr gut gefallen, weil es dort für junge Menschen
viele
Möglichkeiten gibt, sich zu verwirklichen. Außerdem muss ich die Werkstatt und ihre Ausstattung besonders erwähnen, da man dort sehr gut arbeiten kann.“
Ein zentraler Programmpunkt war die Vorstellung der Inhalte und Anforderungen der Meisterausbildung durch die Lehrkräfte. Der Unterricht bereitet gezielt auf die Fach- und Führungsaufgaben in der
Beton- und Fertigteilindustrie vor. „Die Meisterausbildung qualifiziert nicht nur fachlich, sondern auch persönlich“, so Ausbilder Günther Wiedenmayer im Austausch mit den Gästen.
Neben dem Fachprogramm erhielten die Teilnehmer auch Einblicke in die Stadt Ulm. So stand eine geführte Stadttour und die Besichtigung des Ulmer Münsters sowie der Besuch eines Ulmer
Architekturbüros auf dem Programm. Bei den Abendessen in ungezwungener Atmosphäre ergaben sich zahlreiche Gespräche zwischen Auszubildenden, Lehrkräften und aktuellen Meisterschülern.
Der begleitende Berufsschullehrer, JörnPregel, aus Eilenburg freute sich über den herzlichen Empfang der Kollegen in Ulm und betonte den Mehrwert dieses Formats: „Für die Auszubildenden war es eine großartige Möglichkeit, Informationen zu sammeln, neue Eindrücke zu gewinnen und sich für die Weiterbildung zu motivieren.“ Diesen Eindruck vermittelten auch die Auszubildenden. „Die Exkursion hat sich wirklich gelohnt und man hat in kurzer Zeit unheimlich viel Neues gehört und gesehen.“ „Die tolle Beratung und das Miteinander haben mir sehr gefallen“, so einige der Stimmen. Alle zeigten großes Interesse an der Fortbildung. „Ich will nicht stehen bleiben und noch mehr lernen. Ich denke, dass man hier sehr gute Leute hat, die einem sehr viel für die Arbeit und fürs Leben beibringen können“, so das Fazit eines Teilnehmers.
Karrieremöglichkeiten in der Betonfertigteilindustrie? Die gibt es natürlich. Ein gutes Beispiel hierfür ist Tobias
Hollenbach aus Roßdorf. Er lernte in der F. C. Nüdling Betonelemente GmbH & Co. KG in Fambach den Beruf
Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie in der Fachrichtung Vorgefertigte Betonerzeugnisse.
Am Ende seiner Ausbildung wurde er Anfang Dezember 2023 in Berlin von der Deutschen Industrie- und
Handelskammer bei der Bundesbestenehrung für seine herausragende Leistung als bester Auszubildender in
seinem Beruf geehrt. Einige Monate später folgte die Auszeichnung mit dem Nachwuchspreis Betonbauteile vom
Berufsförderungswerk der Beton- und Fertigteilhersteller und der Eberhard-Schöck-Stiftung auf den BetonTagen
in Ulm. In 2024 begann Tobias Hollenbach dann mit der Aufstiegsfortbildung „Industriemeister
Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik“ an den Eckert-Schulen, die er im Mai 2025 erfolgreich abgeschlossen
hat. Wir unterhielten uns mit dem frisch gebackenen Jungmeister über seine Motivation, Erfahrungen und Zukunftspläne.
Das Interview ist in der Ausgabe 4/2025 des Branchenmagazins punktum.betonbauteile zu lesen.

Unter dem Motto „Concrete Future“ werden jährlich auf den Branchenevent BetonTagen die besten Auszubildenden der Betonfertigteilbranche geehrt. Am 12. März 2025 war es wieder so weit. Im Rahmen der Abendveranstaltung erhielten insgesamt drei Jugendliche den Nachwuchspreis Betonbauteile für ihre hervorragenden Leistungen bei der Abschlussprüfung im Jahr 2024. Gramatiki Satslidis, Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks für die Beton- und Fertigteilhersteller e. V. (BBF) in Ostfildern, und Peter Möller Geschäftsführender Vorstand der Eberhard-Schöck-Stiftung in Baden-Baden, überreichten die Auszeichnung.
Die Preisträger des Nachwuchspreises Betonbauteile 2024 und ihre Ausbildungsbetriebe sind:
Gregor Rehklau
Glass GmbH, Mindelheim
Betonfertigteilbauer
Chris Bohnsack
GRITEC GmbH, Waghäusel
Betonfertigteilbauer
Malte Bree
Marmorveredelung Foerg & Weisheit GmbH, Stollberg
Werksteinhersteller
Der Preis steht für technische Exzellenz und handwerkliches Geschick, aber auch für Engagement, Fleiß, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. „Unsere Preisträger haben bewiesen, dass sie
die Zukunft des Betonbaus mitgestalten wollen und können. Sie haben sich mit den anspruchsvollen Anforderungen dieses faszinierenden Materials auseinandergesetzt, kreative Lösungen entwickelt und
ihr handwerkliches Können auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt“, so Peter Möller auf der Verleihung.
Gramatiki Satslidis freute sich ebenfalls über die neuen Nachwuchskräfte. “Sie gehören zu den rund 190 Azubis deutschlandweit, die sich für eine Ausbildung in unseren branchenspezifischen Berufen
entschieden haben. Es sind Nachwuchskräfte, die unsere Industrie dringend braucht, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.“ Peter Möller dankte auch den Ver-antwortlichen aus den
Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen. “Sie schaffen die Rahmenbedingungen, in denen junge Auszubildende lernen, wachsen und ihr Potenzial entfalten können. Ihr Engagement ist unerlässlich für
die Zukunft des Bauens“, ergänzte er.
Die Preisträger erhielten als Anerkennung für ihre Leistung jeweils eine Geldprämie über 500 €. Auf Einladung der Eberhard-Schöck-Stiftung können sie außerdem an der nächsten Studienreise des Berufsförderungswerks isowie der Fachexkursion nach Baden-Baden zur Besichtigung der Schöck Bauteile GmbH und der Albert Regenold GmbH, Bühl, teilnehmen.
Am 14. Mai 2024 wurden im Rahmen der 68. BetonTage in Ulm die besten Auszubildenden der Betonfertigteilbranche geehrt. Insgesamt fünf Jugendliche durften sich aufgrund ihrer hervorragenden
Leistungen bei der Abschlussprüfung im Jahr 2023 über den Nachwuchspreis Beton-bauteile freuen. Uwe Sommer, Vorsitzender des Berufsförderungs-werks für die Beton- und Fertigteilhersteller e. V.
(BBF) in Ostfildern, und Dr. Katharina Geißendörfer von der Eberhard-Schöck-Stiftung in Baden-Baden, überreichten die Auszeichnung.
Die Preisträger des Nachwuchspreises Betonbauteile 2023 und ihre Ausbildungsbetriebe sind:
Tobias Hollenbach
F.C. Nüdlingen Betonelemente GmbH & Co KG
Verfahrensmechaniker in der Steine-Erden-Industrie
Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse
Evren Zorlu
Rinn Beton und Naturstein GmbH & Co. KG
Verfahrensmechaniker in der Steine-Erden-Industrie
Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse
Florian Sengenberger
BFT Bayreuth GmbH
Betonfertigteilbauer
Daniel Heckl
AL-Franken-Fertigteil GmbH
Betonfertigteilbauer
Julian Haase
Betonbau BBD GmbH
Betonfertigteilbauer
Sie gehören zu den rund 200 Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in den branchenspezifischen Berufen – Betonfertigteilbauer:in, Werksteinhersteller:in oder Verfahrensmechaniker:in in der
Steine-Erdenindustrie Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse – entschieden haben. Die Betonfertigteilindustrie bietet interessante Arbeitsplätze, doch wie in vielen anderen
Wirtschaftszweigen kämpfen die Unternehmen mit sinkenden Lehrlingszahlen. „Wir brauchen qualifizierte Fachkräfte wie Sie, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche zu stärken und den
Herausforderungen der Zukunft zu begegnen“, so der BBF-Vorsitzende an die Preisträger. Er dankte ausdrücklich auch den Verantwortlichen aus den Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen für ihr
Engagement. „Sie haben ebenfalls zum Erfolg der Preisträger beigetragen. Sie haben sie auf dem Weg dahin begleitet, unterstützt, motiviert und die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen“,
ergänzte er.
Dr. Katharina Geißendörfer lobte die Nachwuchskräfte für ihr Durchhaltevermögen, Talent, Fleiß und ihre Hingabe während ihrer Ausbildung, ohne die eine solche herausragende Leistung nicht möglich
gewesen wäre. „Mit dem Nachwuchspreis Betonbauteile möchten wir die Sichtbarkeit und Wertschätzung von jungen Menschen im Bauhandwerk fördern und aufzeigen, welche interessanten
Zukunftsaussichten mit diesen Berufen verbunden sind“, hob sie hervor.
Die Gewinner des Nachwuchspreises Betonbauteile erhielten jeweils eine Prämie in Höhe von 500 €. Im Juli ist zudem eine Fachexkursion mit Werksbesichtigungen bei der Schöck Bauteile GmbH in
Baden-Baden und der Albert Regenold GmbH in Bühl geplant. Außerdem dürfen die Preisträger an der nächsten Studienreise des BBF teilnehmen. Die Kosten hierfür übernimmt die
Eberhard-Schöck-Stiftung.

Mitte Oktober 2022 fand die Mitgliederversammlung des Berufsförderungswerks für die Beton- und Fertigteilhersteller in Würzburg statt. Neben dem Tätigkeitsbericht der Geschäftsführerin Gramatiki Satslidis standen turnusgemäß Wahlen auf der Agenda. Der BBF-Vorsitzende, Uwe Sommer, Albert Regenold GmbH, und sein Stellvertreter Bernward Jagemann, Jagemann GmbH, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Wiedergewählt wurden auch die Vorstandsmitglieder:
Jörg Bayer, R. Bayer Betonwerkstein GmbH
Rudolf Domscheid, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
Walter Gutermuth, F.C. Nüdling Basaltwerke GmbH & Co. KG
Dr. Ulrich Lotz, Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg
Richard Scheer, Scheer GmbH + Co. KG
Stefan Schneider, Weber GmbH
Michael Strauch, Bayerischen Industrieverband Steine u. Erden
Swen Sworowski, Aicheler & Braun GmbH
Andreas Teich, Günter Teich & Sohn GmbH
Sebastian Egbers, Ragano Betonfertigteile Recycling & Baustoffhandel GmbH & Co. KG wird sie als neues Vorstandsmitglied unterstützen.
Steffen Reuter, Bauwirtschaft Baden-Württemberg, und Juliane Bräunlich vom Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Sachsen /
Thüringen wurden erneut als Rechnungsprüfer:in gewählt.


Im Rahmen der BetonTage werden jährlich die besten Auszubildenden der Betonfertigteilbranche geehrt. Insgesamt vier Jugendliche durften sich dieses Mal über den Nachwuchspreis Betonbauteile 2022 freuen. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen überreichten Uwe Sommer, Vorsitzender des Berufsförderungswerks für die Beton- und Fertigteilhersteller e. V. in Ostfildern, und Peter Möller, Geschäftsführer der Eberhard-Schöck-Stiftung in Baden-Baden, drei von ihnen vor ort in Ulm die Auszeichnung.
Preisträger sind:
Patrick Hofmann
H + L Baustoffwerke GmbH, Uehlfeld
Verfahrensmechaniker in der Steine-Erden-Industrie
Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse
Vincent Käser
Enke Schachtbaugesellschaft mbH
Betonfertigteilbauer (Bundesbester)
Henning Köster
Mönninghoff GmbH & Co. KG, Senden
Verfahrensmechaniker in der Steine-Erden-Industrie
Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse (Bundesbester)
Christian Müller
informbeton GmBH, Schwepnitz
Betonfertigteilbauer
Neben einer Geldprämie dürfen sich die Nachwuchskräfte über die Teilnahme an der nächsten Studienreise des Berufsförderungswerkes in die Schweiz im Jahr 2024 sowie an der Fachexkursion nach Baden-Baden im Oktober 2023 freuen. Beides wird von der Eberhard-Schöck-Stiftung finanziert.
Der Betonwerksteinpreis für Gestaltung 2022 ging an Mario Büscher aus Gronau. Der frischgebackene Meister der Betonsteinindustrie überzeugte mit seiner tragbaren Feuerstelle aus Betonwerkstein. Die Jury lobte nicht nur die gestalterischen Idee, sondern auch die handwerklich perfekte Ausführung. Bei der Bewertung spielten auch die potentiellen Marktchancen, also die „Marktfähigkeit“ der eingereichten Meisterstücke, eine wichtige Rolle.
Eine Belobigung ging an Fauzi Musliu aus Aalen. Sein gefertigter Couchtisch aus Beton besteht aus drei unterschiedlich großen und hohen Elementen, die sich ein- und ausziehen lassen. Bei seinem platzsparenden Betonmöbel ließ er sich von dem Spiele-Klassiker Tetris inspirieren.
Die Betonwerksteinpreis für Gestaltung wird jährlich vom Förderverein der Bundesfachschule für Betonwerker in Ulm (FBB) ausgelobt.

Ende Mai 2023 wurden die frischgebackenen Industriemeister Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik in Regensburg verabschiedet. Mit dabei auch Marcel Eggebrecht (zweiter von links) und Tino Vollmer (ganz rechts) von der Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG als Teilnehmende aus der Betonwarenindustrie. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die neuen Führungskräfte in der Branche.
Der Meisterkurs ist 2018 aus einer Initiative der Verbände der Baustoffe-, Steine- und Erdenindustrie sowie dem Asphaltverband entstanden. Bildungspartner sind die Eckert-Schulen, eine der größten privaten Bildungseinrichtungen in Deutschland. Die Basisqualifikation für die Meisterfortbildung kann an einem der rund 45 Standorten der Schule in Voll- oder Teilzeit erfolgen. Lediglich der handlungspezifische Teil muss 6 Monate vor Ort (November bis April) in Regensburg absolviert werden. Momentan läuft der aktuelle Kurs mit elf Teilnehmern.
Weitere Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie hier.
Für die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) der beiden Berufe Betonfertigteilbauer:in sowie Werksteinhersteller:in wurde ein neuer Standort eingerichtet. Ab Oktober 2022 findet diese im Bildungszentrum Mannheim statt. Das Angebot richtet sich an Auszubildende aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen. Insgesamt sind über die drei Lehrjahre 15 Wochen für die ÜBA dort vorgesehen. Zum Vergleich: Bei dem Beruf Beton- und Stahlbetonbauer:in sind es verpflichtend 34 Wochen.
Das Bildungszentrum Mannheim ist bereits sehr erfahren in der überbetrieblichen Ausbildung der Beton- und Stahlbetonbauer:innen und bietet seit vielen Jahren erfolgreich Fort- und Weiterbildung im Bereich der Betontechnologie an. Es stehen grozügige Werkhallen mit der erforderlichen Maschinenausstattung sowie qualifiziertes Ausbildungspersonal bereit, um die anstehenden Aufgaben zu übernehmen. Die Inhalte der ÜBA für die Betonfertigteilbauer:innen umfassen zum Beispiel den Schalungs- und Bewehrungsbau, die Nachbehandlung sowie Oberflächengestaltung von Betonfertigteilen und Betonwaren. Für die Werksteinhersteller:innen gelten die Unterweisungspläne des Heinz-Piest-Instituts.
Der Unterricht findet en Block statt. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im benachbarten Gästehaus inklusive Vollverpflegung und sozialpädagogischer Betreuung.
Die ausführlichen Inhalte, Termine und Konditionen finden Sie beiliegend. Die Anmeldung erfolgt direkt über das Bildungszentrum Mannheim. Ansprechpartner ist der Leiter Stefan Münich (E-Mail: [email protected]; Tel.: 0621 76269-15) mit seinem Team. Mehr Informationen gibt es hier.
Was machen eigentlich Betonfertigteilbauer:innen? Wo arbeiten sie? Was lernen sie während der Ausbildung und wie läuft diese ab? Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen eines neuen Erklärvideos auf dem YouTube-Kanal von www.ausbildung.de beantwortet werden. Es wurde in Kooperation mit dem Berufsförderungswerk für die Beton- und Fertigteilhersteller erstellt.
Bild: Ausbildung.de, 2022